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Contact Tracing: Häufige Fragen kurz beantwortet

Im Kampf gegen COVID-19 wer­den digi­ta­le Lösun­gen zum Con­ta­ct Tra­cing immer wich­ti­ger. Wir haben die häu­figs­ten Fra­gen gesam­melt und beantwortet.

Blog-Artikel Kontaktverfolgung - Fragen und Antworten
MunichOkt. 02, 2020

Dass sich digi­ta­le Lösun­gen zur Nach­ver­fol­gung von Infek­ti­ons­ket­ten (“Con­ta­ct Tra­cing”) im Kampf gegen das Coro­na­vi­rus eta­blie­ren, zeigt ein Blick über den Atlantik.

Vier Mona­te nach der Ein­füh­rung der Coro­na-Warn-App in Deutsch­land, kommt auch in den USA eine ver­gleich­ba­re App von Goog­le und Apple immer brei­ter zum Ein­satz. Bis dato ist sie in 14 der 50 US-Staa­ten verfügbar.

Im nicht-öffent­li­chen Bereich hin­ge­gen bewähr­ten sich noch prä­zi­se­re Weara­ble-Lösun­gen wie KIN­EXON Safe­Zo­ne. Die­se mach­ten es nicht nur mög­lich, dass Indus­trie­kon­zer­ne wie­der zu einem gere­gel­ten Betriebs­ab­lauf zurück­keh­ren konn­ten, son­dern erlaub­ten auch den Neu­start euro­päi­scher und US-ame­ri­ka­ni­scher Profiligen.

Eini­ge Fra­gen zum The­ma Con­ta­ct Tra­cing und deren digi­ta­ler Umset­zung kom­men immer wie­der auf. Wir haben die häu­figs­ten gesam­melt und beantwortet:

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Hintergrund

1
Was ist Con­ta­ct Tra­cing?
Mit Con­ta­ct Tra­cing (bzw. auf Deutsch auch Kon­takt­per­so­nen­nach­ver­fol­gung”, Kon­takt­ket­ten­rück­ver­fol­gung”, Kon­takt­nach­ver­fol­gung” oder Kon­takt­ver­fol­gung”) bezeich­net man das nach­träg­li­che Ver­fol­gen all jener Per­so­nen­kon­tak­te einer erkrank­ten und infek­tiö­sen Per­son, bei denen ein Anste­ckungs­ri­si­ko besteht.

2
Inwie­fern hilft Con­ta­ct Tra­cing im Kampf gegen COVID-19?
Kon­takt­nach­ver­fol­gung gilt zum jet­zi­gen Wis­sens­stand als effi­zi­en­tes­te nicht­phar­ma­ko­lo­gi­sche Maß­nah­me zur Ein­däm­mung von Virus­in­fek­tio­nen.

Zu die­sem Ergeb­nis kam der For­schungs­ver­bund Modell­ge­stütz­te Unter­su­chung von Schul­schlie­ßun­gen und wei­te­ren Maß­nah­men zur Ein­däm­mung von COVID-19“ von Wis­sen­schaft­lern der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin, der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin und des Kon­rad-Zuse-Insti­tuts Ber­lin für ange­wand­te Mathe­ma­tik und High-Per­for­mance-Com­pu­ting.

3
Was ist der Unter­schied zwi­schen Con­ta­ct Warning und Con­ta­ct Tra­cing?

Con­ta­ct Tra­cing zielt durch das Rück­ver­fol­gen bereits erfolg­ter, infek­ti­ons­kri­ti­scher Per­so­nen­kon­tak­te dar­auf ab, eine wei­te­re Virus­ver­brei­tung durch bereits infi­zier­te Per­so­nen wei­test­ge­hend zu unter­bin­den.

Beim Con­ta­ct Warning geht es dar­um, Per­so­nen­kon­tak­te prä­ven­tiv zu ver­hin­dern, die poten­ti­ell ein hohes Anste­ckungs­ri­si­ko ber­gen — unab­hän­gig davon, ob die Per­so­nen nach­weis­lich infi­ziert sind oder nicht.

4
Sind Unter­neh­men zum Con­ta­ct Tra­cing ver­pflich­tet?

Unter­neh­men in Deutsch­land sind dazu auf­ge­for­dert, sich an den SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­stan­dard” zu hal­ten.

Die­ser sieht unter ande­rem vor: Der Arbeit­ge­ber soll­te im betrieb­li­chen Pan­de­mie­plan Rege­lun­gen tref­fen, um bei bestä­tig­ten Infek­tio­nen die­je­ni­gen Per­so­nen (Beschäf­tig­te und wo mög­lich Kun­den) zu ermit­teln und zu infor­mie­ren, bei denen durch Kon­takt mit der infi­zier­ten Per­son eben­falls ein Infek­ti­ons­ri­si­ko besteht.”


Con­ta­ct Tra­cing digitalisieren

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Funktionsweise

1
Wie funk­tio­niert eine digi­ta­le Lösung zum
Con­ta­ct Tra­cing?
Um Kon­takt­ket­ten nach Bekannt­wer­den eines Infek­ti­ons­fal­les nach­ver­fol­gen zu kön­nen, müs­sen alle Kon­tak­te zwi­schen Per­so­nen, die den von den Gesund­heits­äm­tern vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­ab­stand für eine signi­fi­kan­te Dau­er unter­schrei­ten, doku­men­tiert wer­den.

Geschieht dies manu­ell in Form von Lis­ten, Con­ta­ct Tra­cing Teams o.Ä., ist der Auf­wand enorm. Auch das Risi­ko feh­ler- oder lücken­haf­ter Anga­ben redu­ziert die Wirk­sam­keit der Maß­nah­me.

Digi­ta­le Lösun­gen erfas­sen infek­ti­ons­kri­ti­sche Kon­tak­te via Weara­ble (Bsp.: KIN­EXON Safe­Zo­ne) oder Smart­pho­ne App (Coro­na Warn-App der Bun­des­re­gie­rung) auto­ma­tisch. Manu­el­le Auf­wän­de und damit ver­bun­de­ne Feh­ler­po­ten­tia­le fal­len nahe­zu weg.

2
Was eig­net sich bes­ser zum Con­ta­ct Tra­cing — Smart­pho­ne-App oder Weara­ble?

Um Abstand und Län­ge des Kon­tak­tes zwi­schen zwei Per­so­nen digi­tal erfas­sen zu kön­nen, müs­sen bei­de Kon­takt­per­so­nen ein Device bei sich tra­gen, das bei­des — Abstand und Kon­takt­dau­er — erfasst.

Im öffent­li­chen Raum eig­nen sich Smart­pho­ne-Apps wie die Coro­na Warn-App der Bun­des­re­gie­rung, da Smart­pho­nes ohne­hin mit­ge­führt wer­den. Zur anony­men Kon­takt­er­fas­sung wird hier­bei auf Blue­tooth-Tech­no­lo­gie gesetzt. Die­se ist in jedem Smart­pho­ne inte­griert. Nach­teil: Mög­lichst alle Per­so­nen im öffent­li­chen Raum müs­sen die App instal­liert, geup­datet und Blue­tooth ein­ge­schal­tet haben.

Im nicht-öffent­li­chen Raum, bspw. in Fir­men, sind pri­va­te Smart­pho­nes zum Teil nicht erlaubt. Weara­ble-Lösun­gen wie KIN­EXON Safe­Zo­ne sind eine Alter­na­ti­ve. Ihr Vor­teil: Ihre Kon­takt­er­fas­sung kann UWB-Tech­no­lo­gie ein­set­zen und ist damit noch genau­er und zuver­läs­si­ger als App-Lösun­gen.

Zudem bie­ten Weara­bles wie der KIN­EXON Saf­eTag von KIN­EXON Safe­Zo­ne ein Warn­funk­ti­on, die mit einem recht­zei­ti­gen akus­ti­schen und opti­schen Signal kri­ti­sche Kon­tak­te ver­mei­det (“Con­ta­ct Warning”).

3
Was ist der Vor­teil einer digi­ta­len Lösung zum Con­ta­ct Tra­cing?
Jeder nicht bekann­te Per­so­nen­kon­takt mit einer infi­zier­ten Per­son erhöht das Risi­ko einer Wei­ter­ver­brei­tung. Umso genau­er Kon­takt­ket­ten daher doku­men­tiert bzw. nach­ver­folgt wer­den, des­to effi­zi­en­ter ist es.

Digi­ta­le Lösun­gen wie KIN­EXON Safe­Zo­ne haben zum einen den Vor­teil, dass sie lücken­los Per­so­nen­kon­tak­te erfas­sen und ver­folg­bar machen, wel­che die vor­ein­ge­stell­te Abstands- und Zeit­vor­ga­ben unter- bzw. über­schrei­ten. Statt durch auf­wän­di­gen, manu­el­len Auf­wand genügt ein Blick in die Soft­ware, um sofort und ein­deu­tig Kon­takt­per­so­nen zu iden­ti­fi­zie­ren, die infek­ti­ons­ge­fähr­det sind.

Zum ande­ren kön­nen sie neben dem Abstand wei­te­re ent­schei­den­de Fak­to­ren (Aus­rich­tung der Per­so­nen, Über­tra­gungs­ri­si­ko, Kon­takt­dau­er, wei­te­re Schutz­maß­nah­men etc.) berück­sich­ti­gen und so einen Risk Score” errech­nen.

4
Wie funk­tio­niert Con­ta­ct Tra­cing in Unter­neh­men?

Um Per­so­nen­kon­tak­te lücken­los zu erfas­sen ohne dabei Mit­ar­bei­ter zu tra­cken und/​oder deren Kon­tak­te zu über­wa­chen, wur­de mit KIN­EXON Safe­Zo­ne eine spe­zia­li­sier­te, daten­schutz­kon­for­me Lösung ent­wi­ckelt:

Zum Arbeits­be­ginn nimmt jeder Mit­ar­bei­ter einen 15g leich­ten Sen­sor, den so genann­ten KIN­EXON Saf­eTag, aus der Lade­sta­ti­on. Über einen QR-Code-Scan­ner wei­sen Mit­ar­bei­ter die­sen ihrem anony­mi­sier­ten Pro­fil zu.

Wäh­rend der Arbeits­zeit warnt der Sen­sor den Trä­ger optisch und akus­tisch, bevor Kon­tak­te zu nah wer­den oder zu lan­ge dau­ern.

Ist ein Kon­takt den­noch zu nah und lang, wird die­ser erfasst und nach Arbeits­en­de, beim Laden auf dem loka­len Ser­ver anonym gespei­chert. Heißt: Nur der Kon­takt zwi­schen zwei ID-Num­mern wird gespei­chert. Dazu­ge­hö­ri­ge Namen blei­ben anonym.

Wird ein Infek­ti­ons­fall bekannt, kann in der Soft­ware nach­ver­folgt wer­den, ob, wie lan­ge und wie nah der Sen­sor der betrof­fe­nen Per­so­nen mit ande­ren Sen­so­ren war.

Eine expli­zit auto­ri­sier­te Per­son (bspw. der Betriebs­arzt oder Betriebs­rat) ist im Anschluss in der Lage, die Trä­ger jener Sen­so­ren zu iden­ti­fi­zie­ren. Nach­hal­ti­ge Schutz­maß­nah­men wie Heim­qua­ran­tä­ne kön­nen so aus­schließ­lich für tat­säch­lich gefähr­de­te Per­so­nen ein­ge­lei­tet wer­den.

5
Ab wann gilt ein Kon­takt als Risi­ko-Begeg­nung?

Ob ein Per­so­nen­kon­takt als Risi­ko-Begeg­nung” ein­ge­stuft wird, hängt nicht allein von dem all­ge­mein emp­foh­le­nen Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern ab.

Auch die Kon­takt­dau­er, die Aus­rich­tung der Per­so­nen zuein­an­der, wei­te­re Schutz­maß­nah­men (wie bspw. Mas­ken oder Schutz­wän­de) und das Über­tra­gungs­ri­si­ko der posi­tiv getes­te­ten Per­son sind eben­falls zu berück­sich­ti­gen.

Mit einer digi­ta­len Lösung las­sen sich alle Fak­to­ren berück­sich­ti­gen und ein soge­nann­ter Risk Score” errech­nen, wel­cher noch prä­zi­ser Aus­kunft über das Risi­ko gibt.

6
Wie wer­den Kon­tak­te erfasst, gespei­chert und bewer­tet
?
Erfasst wer­den Kon­tak­te bei digi­ta­len Lösun­gen zum Con­ta­ct Tra­cing zumeist über Blue­tooth (v.a. App-Lösun­gen) oder Ultrab­reit­band (bspw. KIN­EXON Safe­Zo­ne). Gemein haben bei­de Vari­an­ten, dass sie nicht die Bewe­gun­gen von Per­so­nen tra­cken, son­dern ledig­lich deren Kon­takt­ab­stand und ‑dau­er erfas­sen.

Bei der Über­tra­gung und Spei­che­rung der Kon­takt­da­ten gibt es eine zen­tra­le” oder dezen­tra­le” Mög­lich­keit. Den Unter­schied hier­bei beant­wor­tet die nächs­te Fra­ge.

Die Bewer­tung fin­det in der Soft­ware statt. Unter Berück­sich­ti­gung aller bekann­ter Fak­to­ren wird ein Risi­kowert errech­net. In der Soft­ware von KIN­EXON Safe­Zo­ne haben Unter­neh­men selbst die Mög­lich­keit, Fak­to­ren zu bestim­men.

7
Was ist der Unter­schied zwi­schen zen­tra­lem und dezen­tra­lem Con­ta­ct Tra­cing?

Digi­ta­le Kon­takt­ver­fol­gung sieht vor, dass nicht die Bewe­gun­gen von Per­so­nen erfasst wer­den, son­dern nur jene Kon­tak­te von Per­so­nen, die einen bestimm­ten Abstand zu infi­zier­ten Per­so­nen unter­schrei­ten. Um die­se Kon­tak­te zu iden­ti­fi­zie­ren, die dem­nach als infek­ti­ons­kri­tisch” oder ris­kant” gel­ten, gibt es via Mobi­le App zwei Mög­lich­kei­ten: zen­tral oder dezen­tral.

Bei der dezen­tra­len Opti­on wer­den nur die Gerä­te-IDs der infi­zier­ten Per­son von des­sen App an den Ser­ver über­mit­telt. Alle wei­te­ren App-User kön­nen von die­sem auf die Info zugrei­fen und lokal (dezen­tral) auf ihrem Gerät auto­ma­tisch prü­fen las­sen, ob sie mit der Per­son einen Kon­takt mit zu gerin­gem Abstand hat­ten.

Bei der zen­tra­len Vari­an­te schickt die App der infi­zier­ten Kon­tak­ter­son neben der eige­nen Gerä­te-IDs auch jene der erfass­ten Kon­tak­te an den Ser­ver. Da auf die­sem in der Fol­ge ein gan­zes Netz an Kon­tak­ten ange­sam­melt wird, ist die­se Vari­an­te daten­schutz­recht­lich strit­tig.

8
Wel­che Tech­no­lo­gie liegt den digi­ta­len Lösun­gen zugrun­de?

Bis dato haben sich bei Smart­pho­ne-Lösun­gen Blue­tooth und bei Weara­ble-Lösun­gen Ultrab­reit­band-Tech­no­lo­gie (UWB) bewährt. Wei­te­re Tech­no­lo­gien erlau­ben eben­falls die Erfas­sung von Kon­tak­ten. Eine Bewer­tung von deren Vor- und Nach­tei­le fin­den Sie hier.


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Anwendung

1
Wann und wo ist die Ermitt­lung von Kon­takt­per­so­nen sinnvoll?

Gesund­heits­äm­ter bit­ten grund­sätz­lich alle Per­so­nen, die posi­tiv auf COVID-19 getes­tet wur­den, um Hil­fe bei der Rück­ver­fol­gung ihrer per­sön­li­chen Kontakte. 

Unter­neh­men, die ihre Mit­ar­bei­ter nicht durch Home-Office-Bestim­mun­gen oder ver­gleich­ba­re Schutz­maß­nah­men schüt­zen kön­nen, sind beson­ders in der Pflicht, ihre Mit­ar­bei­ter vor Infek­tio­nen am Arbeits­platz zu schützen.

2
Ab wie vie­len Mit­ar­bei­tern ren­tiert sich für Unter­neh­men eine digi­ta­le Lösung?

Nicht die Anzahl der Per­so­nen ist ent­schei­dend, son­dern die Anzahl der Begeg­nun­gen. Sobald die Anzahl der per­sön­li­chen Kon­tak­te in der Arbeits­um­ge­bung manu­ell nicht mehr erfasst wer­den kann, sind digi­ta­le Lösun­gen zu empfehlen.

3
War­um soll­te digi­ta­le Kon­takt­ver­fol­gung in Unter­neh­men ein­ge­führt werden?

Schon ein ein­zi­ger Fall von COVID-19 in einem Unter­neh­men kann zu finan­zi­el­len Ver­lus­ten in Mil­lio­nen­hö­he füh­ren, das Unter­neh­men sozi­al in Bedräng­nis brin­gen, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit gefähr­den, gesun­de Mit­ar­bei­ter über COVID-19 hin­aus gefähr­den und recht­li­che Kon­se­quen­zen nach sich ziehen.

Ein pro­fes­sio­nel­les Kon­takt­ket­ten­ma­nage­ment redu­ziert die­se Risi­ken erheb­lich und ermög­licht es Unter­neh­men, die Mit­ar­bei­ter vor Infek­tio­nen am Arbeits­platz zu schüt­zen und gleich­zei­tig den Betrieb aufrechtzuerhalten.

4
Wie kann digi­ta­les Con­ta­ct Tra­cing die Qua­ran­tä­ne-Rege­lun­gen im Fal­le eines COVID-19-Falls im Unter­neh­men beein­flus­se?


Wenn in einem Unter­neh­men ein Fall von COVID-19 bekannt wird, ist der Arbeit­ge­ber auf­ge­for­dert, die Kon­takt­ket­te wäh­rend der Arbeits­zeit der infi­zier­ten Per­son zu ver­fol­gen und alle Kon­takt­per­so­nen, die von einer Infek­ti­on bedroht sind, in Qua­ran­tä­ne zu schi­cken.

Lösun­gen zur digi­ta­len Kon­takt­ver­fol­gung für Unter­neh­men haben zwei Vor­tei­le: Einer­seits kön­nen Kon­takt­ket­ten wäh­rend der Arbeits­zeit in weni­gen Minu­ten, mit weni­gen Klicks und ohne Con­ta­ct Tra­cing Teams o.ä. ana­ly­siert wer­den.

Zum ande­ren sind die digi­ta­len Kon­takt­in­for­ma­tio­nen so genau, dass nur die­je­ni­gen Per­so­nen in Qua­ran­tä­ne geschickt wer­den müs­sen, die tat­säch­lich Kon­takt mit der infi­zier­ten Per­son hat­ten. Eine prä­ven­ti­ve Schlie­ßung gan­zer Abtei­lun­gen kann so ver­hin­dert werden.


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Datenschutz

1
Wer­den bei der digi­ta­len Kon­takt­ver­fol­gung per­sön­li­che Daten ver­ar­bei­tet?

Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wer­den bei Con­ta­ct Tra­cing Lösun­gen nur dann ver­ar­bei­tet, wenn Kon­tak­te mit einer infi­zier­ten Per­son erfasst wur­den und infek­ti­ons­ge­fähr­de­te Kon­takt­per­so­nen infor­miert wer­den müssen. 

2
Wie funk­tio­niert anony­mi­sier­tes Con­ta­ct Tracing?

Beim anony­mi­sier­ten Con­ta­ct Tra­cing wer­den alle Anwen­der der Lösung über Pseud­ony­me oder wech­seln­de Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mern (IDs) anony­mi­siert. Die­se las­sen weder Rück­schlüs­se auf die Ein­zel­per­so­nen noch auf wei­te­re Daten zu ihnen zu.

3
Was pas­siert mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten bei der Rück­ver­fol­gung von Kon­takt­ket­ten?

Eine Ent­schlüs­se­lung der anony­mi­sier­ten Daten ist nur durch die von den Anwen­dern auto­ri­sier­te Person(en) mög­lich.

Bei der Umset­zung gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Eta­blier­te, daten­schutz­kon­for­me Lösun­gen wie KIN­EXON Safe­Zo­ne erlau­ben etwa nur die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zur Iden­ti­fi­ka­ti­on und Benach­rich­ti­gung gefähr­de­ter Kontaktpersonen. 

4
Was muss bei der digi­ta­len Kon­takt­ket­ten­ver­fol­gung daten­schutz­recht­lich beach­tet wer­den?

Ob Maß­nah­men zum Schutz der Gesund­heit von Mit­ar­bei­tern zuläs­sig sind, ist davon abhän­gig, ob sie erfor­der­lich sind. Das bedeu­tet, dass sie sich für den vor­ge­ge­be­nen Zweck eig­nen und dabei mög­lichst wenig in die Pri­vat­sphä­re der Mit­ar­bei­ter ein­grei­fen.

Bei der Ver­ar­bei­tung von Gesund­heits­da­ten durch Unter­neh­men kön­nen die Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO), das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz (BDSG) sowie Lan­des­da­ten­schutz­ge­set­ze und ergän­zen­de Fach­ge­set­ze als Rechts­grund­la­ge her­an­ge­zo­gen wer­den wie die IHK Ros­tock bspw. hier näher erläu­tert.

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