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Kann Performance-Technologie Ihre Gehaltskosten absichern?

In den letz­ten zehn Jah­ren ist der Pro­fi­sport kör­per­lich immer anspruchs­vol­ler gewor­den: Die Geschwin­dig­keit des Spiels hat enorm zuge­nom­men, wäh­rend sich gleich­zei­tig der Zeit­plan für Teams und Spie­ler immer stär­ker ver­dich­tet hat.

Basketball defense game situation with ball and fans
MunichMärz 20, 2019

Dies trifft vor allem für euro­päi­sche Fuß­ball­mann­schaf­ten zu, die bei inter­na­tio­na­len Club­wett­be­wer­ben ver­tre­ten sind und Spie­ler, die für ihre Natio­nal­mann­schaf­ten auf­lau­fen oder die reise­in­ten­si­ve NBA. Mit den stei­gen­den kör­per­li­chen Anfor­de­run­gen vie­ler Pro­fi­sport­ar­ten wird in der Fol­ge die Ver­let­zungs­prä­ven­ti­on für Sport­ler noch wich­ti­ger. Vor­der­grün­dig im Inter­es­se einer lan­gen und gesun­den Kar­rie­re aller Sport­ler.

Es erge­ben sich aber auch finan­zi­el­le Aus­wir­kun­gen für die Teams. Neh­men wir zum Bei­spiel Phil­adel­phia 76ers All-Star Joel Embiid, der in den ver­gan­ge­nen Sai­sons eine unglück­li­che Rei­he von Ver­let­zun­gen hat­te. Sein Jah­res­ge­halt beträgt ca. 25 Mil­lio­nen Dol­lar. Allein bei 82 regu­lä­ren Sai­son­spie­len bedeu­tet das, dass jedes Spiel $310.000 wert ist. Wenn er wegen einer Ver­let­zung nur zehn Spie­le ver­passt, wür­de das einen Ver­lust von 3,1 Mil­lio­nen Dol­lar bedeu­ten. Die Prä­ven­ti­on ver­meid­ba­rer Ver­let­zun­gen von Pro­fi­sport­lern soll­te daher für jedes Team obers­te Prio­ri­tät haben. Zu die­sem Zweck kann die Sport­leis­tungs­tech­no­lo­gie eine gro­ße Rol­le bei der Unter­stüt­zung von Teams spie­len.

Ver­let­zun­gen ohne geg­ne­ri­sche Ein­wir­kun­gen im Bas­ket­ball oder Fuß­ball sind von gro­ßer Bedeu­tung: 20% aller Ver­let­zun­gen im Bas­ket­ball und 27% aller Ver­let­zun­gen im Fuß­ball wer­den nicht durch direk­ten oder indi­rek­ten Kon­takt ver­ur­sacht. Tat­säch­lich ist die häu­figs­te Ver­let­zungs­si­tua­ti­on im Fuß­ball die struk­tu­rel­le Über­las­tung beim Sprint im Duell mit einem ande­ren Spie­ler oder beim Lauf um den Ball (Quel­le: VBG Sport Report 2017). Obwohl die Leis­tungs­ana­ly­se nicht garan­tie­ren kann, dass alle Ver­let­zun­gen die­ser Art ver­hin­dert wer­den, kön­nen wir mit Sicher­heit sagen, dass die Leis­tungs­ana­ly­se den Trai­nern hilft, trans­pa­ren­te Infor­ma­tio­nen über objek­ti­ve und mess­ba­re Trai­nings­steue­rung und lang­fris­ti­ge Last­kon­trol­le zu erhal­ten. Die Ana­ly­tik fügt dem Pro­zess sowohl eine qua­li­ta­ti­ve als auch eine quan­ti­fi­zier­ba­re Ebe­ne hin­zu.

Die Leis­tungs­ana­ly­se beim Längs­ver­gleich von Spie­ler­pro­fi­len hilft, Last­ma­nage­ment, Stress und Belas­tungs­re­ak­tio­nen zu ver­ste­hen. Die Mes­sung indi­vi­dua­li­sier­ter Last­me­tri­ken über einen lan­gen Zeit­raum gibt Auf­schluss über leich­te und signi­fi­kan­te Ver­än­de­run­gen. So lie­fern die Infor­ma­tio­nen wert­vol­le Rück­mel­dun­gen dar­über, ob die Trai­nings­in­ten­si­tät ange­passt wer­den muss. Trans­pa­ren­te Daten über die Leis­tung machen es viel ein­fa­cher zu erken­nen, ob sich ein Spie­ler sich im grü­nen Bereich befin­det oder ob er sich dem Risi­ko eines Unter- oder Über­trai­nings aus­ge­setzt sieht. Im Lau­fe der Zeit kön­nen Teams eine soli­de Grund­la­ge für Leis­tungs­da­ten schaf­fen und die Infor­ma­tio­nen nut­zen, um Risi­ko­fak­to­ren in Spie­len und Trai­ning zu iden­ti­fi­zie­ren und zu redu­zie­ren. Dadurch wird der Pro­zess der Pla­nung von Trai­nings­ein­hei­ten und Spie­len deut­lich evi­denz­ba­sier­ter und weni­ger auf sub­jek­ti­ves Bauch­ge­fühl aus­ge­rich­tet.

Im Pro­fi­sport gibt es kei­nen Platz für Unge­nau­ig­kei­ten. Schon gar nicht, wenn es um das wert­volls­te Gut aller Sport­ar­ten geht: die Spie­ler selbst. Des­halb ist es so wich­tig, eine prä­zi­se und zuver­läs­si­ge Tracking- und Ana­ly­se­lö­sung wie KIN­EXON ein­zu­set­zen. Ein wei­te­rer wert­vol­ler Vor­teil unse­rer Lösung ist die Bereit­stel­lung der Ana­ly­tik in Echt­zeit, damit Coa­ches sofort reagie­ren kön­nen. Sobald sie einen Spie­ler regis­trie­ren, der sich zu lan­ge in der roten Zone” befin­det, kön­nen die Trai­ner ihn sofort vom Spiel­feld neh­men — anstatt Über­las­tungs­pha­sen erst nach dem Spiel oder Trai­ning zu erken­nen. Somit kann das Coa­ching-Team Situa­tio­nen redu­zie­ren, die ein hohes Ver­let­zungs­ri­si­ko dar­stel­len kön­nen.

Lang­fris­tig — ange­sichts der stei­gen­den kör­per­li­chen Anfor­de­run­gen des Sports — haben Teams mit einem effek­ti­ven Per­for­mance-Ana­ly­se-Tool einen Wett­be­werbs­vor­teil und spa­ren gleich­zei­tig Geld. Teams wer­den nicht nur bes­ser gerüs­tet sein, um ermü­dungs­be­ding­te Ver­let­zun­gen ihrer wert­vol­len Spit­zen­spie­ler zu ver­hin­dern, son­dern wer­den auch Inves­ti­tio­nen in eine sol­che Tech­no­lo­gie schnell amor­ti­sie­ren, indem sie ihre Spie­ler gesund und auf dem Feld hal­ten statt in der Reha.

Dr. Maxi­mi­li­an Schmidt, Mit­be­grün­der und Geschäfts­füh­rer KIN­EXON Sports & Media

Arti­kel erst­mals ver­öf­fent­licht im LEA­DERS Per­for­mance Jour­nal 18

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über LEA­DERS fin­den Sie unter www​.lea​der​sinsport​.com

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