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KINEXON und Intel präsentieren die Technologien von morgen

KIN­EXON und Intel prä­sen­tie­ren erst­mals inno­va­ti­ve Weara­bles und Smart Home Anwen­dun­gen. Die euro­päi­sche Road­show führt durch Ber­lin, Mai­land, Madrid, Paris und Lon­don. Eine prä­zi­se Indoor-Loka­li­sie­rung ist einer der wich­ti­gen Fak­to­ren für das Inter­net der Dinge.

MunichMai 15, 2015

Mün­chen / Ber­lin — 1965 ver­öf­fent­lich­te die Zeit­schrift Eco­no­mics” einen weg­wei­sen­den Arti­kel von Gor­don E. Moo­re, Mit­be­grün­der der Intel Cor­po­ra­ti­on, der die digi­ta­le Revo­lu­ti­on maß­geb­lich präg­te. Mit sei­ner Aus­sa­ge, dass sich die Anzahl der Tran­sis­to­ren in einer dich­ten inte­grier­ten Schal­tung etwa alle zwei Jah­re ver­dop­peln wür­de, leg­te er den Grund­stein für ein Prin­zip, auf das wir uns heu­te unter dem Begriff Moo­re­sche Gesetz” bezie­hen. In die­sem Jahr fei­ert das berühm­te Gesetz sein 50-jäh­ri­ges Bestehen.

In den letz­ten 50 Jah­ren haben wir beein­dru­cken­de Erfin­dun­gen und bahn­bre­chen­de Inno­va­tio­nen erlebt. Trotz die­ser bis­he­ri­gen Erfol­ge gibt es noch ein gro­ßes Poten­zi­al für zukünf­ti­ge Inno­va­tio­nen, denn nichts ist so bestän­dig wie der Wan­del. Um einen Aus­blick auf die Tech­no­lo­gie von mor­gen zu geben, orga­ni­siert Intel ein­mal im Jahr die Ver­an­stal­tungs­rei­he Intel Future Show­ca­se”, die inno­va­ti­ve Pro­duk­te und Lösun­gen prä­sen­tiert. Mit Ber­lin, Mai­land, Madrid, Paris und Lon­don bereis­te die Ver­an­stal­tungs­rei­he fünf gro­ße euro­päi­sche Tech-Hot­spots.

In die­sem Jahr war es für KIN­EXON eine beson­de­re Ehre, mit Intel zusam­men­zu­ar­bei­ten und die Tech­no­lo­gie von mor­gen im Bereich Weara­bles und Smart Home Anwen­dun­gen zu demons­trie­ren. Die Kom­bi­na­ti­on der zen­ti­me­ter­ge­nau­en Loka­li­sie­rungs- und Bewe­gungs­tech­no­lo­gie von KIN­EXON mit dem Home Gate­way von Intel und den kom­pak­ten Mikro­com­pu­tern von Intel Edi­son und Gali­leo ermög­lich­te es den Besu­chern, auf völ­lig neue Wei­se mit dem Smart Home zu interagieren.

Um den Besu­chern die Mög­lich­keit zu geben, das futu­ris­ti­sche Erleb­nis direkt zu erle­ben, ver­wan­del­ten Intel und KIN­EXON die Schau­fens­ter­stand­or­te in Smart Home Umge­bun­gen, indem vier KIN­EXON-Anker auf­ge­stellt wur­den. Ähn­lich wie das Satel­li­ten­prin­zip, das wir vom GPS ken­nen, fun­gie­ren die Anker als klei­ne Refe­renz­punk­te, die inner­halb weni­ger Minu­ten in jeder Innen- und Außen­um­ge­bung instal­liert wer­den kön­nen. Da die Anker kei­ne Ether­net-Kabel benö­ti­gen, kann der mini­ma­lis­ti­sche Auf­bau kom­plett draht­los betrie­ben wer­den. Dar­über hin­aus wur­de das Smart Home der nahen Zukunft mit einer Rei­he von intel­li­gen­ten Gerä­ten wie Smart Ligh­t­ing und inter­net­fä­hi­gen Unter­hal­tungs­pro­duk­ten wie Laut­spre­chern aus­ge­stat­tet. Jeder Besu­cher erhielt ein Arm­band mit einem klei­nen, trag­ba­ren KIN­EXON-Sen­sor, der die Posi­ti­on von Per­so­nen und Objek­ten mit einer Genau­ig­keit von unter 10 Zen­ti­me­tern loka­li­siert — auch in anspruchs­vol­len Innen­räu­men. Neben der Posi­ti­on erfasst und ana­ly­siert der Sen­sor auch Infor­ma­tio­nen über Aus­rich­tung, Dre­hung und Beschleu­ni­gung. Dies ermög­licht es den Nut­zern, auch durch Ges­ten mit der Smart Home Umge­bung zu interagieren.

Basie­rend auf der Posi­ti­on der Nut­zer im Haus wur­den Musik, Licht und ande­re Medi­en auto­ma­tisch und nach den Prä­fe­ren­zen der Nut­zer gesteu­ert, ohne dass eine Auf­for­de­rung erfor­der­lich war. Dies ist beson­ders fas­zi­nie­rend, wenn man sich von Raum zu Raum bewegt. Ein Sen­sor für Besu­cher A zum Bei­spiel änder­te die Lich­ter blau, wäh­rend ein ande­rer Sen­sor für Besu­cher B sie rot färb­te, was das per­so­na­li­sier­te Erleb­nis basie­rend auf dem von Ihnen getra­ge­nen Sen­sor unter­streicht. Basie­rend auf der Nähe des Sen­sors kön­nen auch bestimm­te Inter­ak­ti­ons­ef­fek­te aus­ge­löst wer­den. So wur­den bei­spiels­wei­se wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on die Lich­ter so ein­ge­stellt, dass sie zwi­schen den bei­den Far­ben pul­sie­ren. Die Besu­cher hat­ten auch die Mög­lich­keit, einen Sen­sor am lin­ken und einen wei­te­ren am rech­ten Hand­ge­lenk zu tra­gen. Auf­grund der hohen Genau­ig­keit des Loka­li­sie­rungs­sys­tems war es sogar mög­lich, die Hand zu erken­nen, die sich einem Gerät nähert.

Das Poten­zi­al des Inter­nets der Din­ge und die zuneh­men­de Ver­net­zung der Objek­te ist enorm. Wir bei KIN­EXON sind davon über­zeugt, dass Positions‑, Bewe­gungs- und Sta­tus­in­for­ma­tio­nen für die intel­li­gen­te Inter­ak­ti­on zwi­schen Objek­ten sowie zwi­schen Objek­ten und Per­so­nen von ent­schei­den­der Bedeu­tung sein wer­den”, sagt Dr. Oli­ver Trinche­ra, Mit­be­grün­der und Geschäfts­füh­rer von KIN­EXON. Die KIN­EXON-Tech­no­lo­gie wird ein Schlüs­sel­fak­tor sein, indem sie das Inter­net der Din­ge mit wirk­lich prä­zi­sen, ein­fa­chen und intel­li­gen­ten Ortungs- und Bewe­gungs­da­ten ver­sorgt.”

Wir den­ken, dass das tra­di­tio­nel­le Geschäft natür­lich wei­ter­be­stehen wird, aber das nächs­te gro­ße Ding wer­den defi­ni­tiv Weara­bles und das Inter­net der Din­ge sein”, sagt Mar­kus Wein­gart­ner, EMEA PR Mana­ger bei Intel Cor­po­ra­ti­on.

Das posi­ti­ve Feed­back der Anwen­der und die gro­ße Pres­se­be­richt­erstat­tung unter­stri­chen ein­mal mehr das Poten­zi­al von Weara­bles und Smart Home Anwen­dun­gen und mach­ten den Intel Future Show­ca­se zu einem rie­si­gen Erfolg. Zurück zu Moo­re’s Law und sei­ner Vor­her­sa­ge über die Geschwin­dig­keit der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lun­gen: Es lässt sich defi­ni­tiv sagen, dass es nicht mehr eine Fra­ge von Jah­ren sein wird, bis wir sehen, wie die Smart Home Visi­on wahr wird.

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