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Wandel im US-Sportwettenmarkt: Welche Rolle Daten-Tracking spielen kann

Sport­wet­ten in Euro­pa, ins­be­son­de­re in Eng­land, sind ein stark flo­rie­ren­des Geschäft — in den USA befin­det es sich jedoch noch in einem frü­hen Stadium.

Basketball mit Spielern und Ball im Stadion
MunichApr. 10, 2019

Seit Mai 2018 ist es nun in den USA außer­halb Neva­das erlaubt, auf Sport­er­eig­nis­se Geld zu set­zen. Damals kipp­te der obers­te Gerichts­hof der USA das bis­her all­ge­mein gül­ti­ge und Bun­des­staa­ten über­grei­fen­de Gesetz PAS­PA (Pro­fes­sio­nal and Ama­teur Sports Pro­vi­si­on Act). Seit­dem ist es jedem ein­zel­nen Bun­des­staat selbst über­las­sen, eige­ne Regu­la­ri­en und Geset­ze in Bezug auf Sport­wet­ten fest­zu­le­gen und zu ver­ab­schie­den.

Aktu­ell steht vor allem ein Event lan­des­weit im Fokus: March Mad­ness. Das pres­ti­ge­träch­ti­ge Tur­nier im US-Col­le­ge Bas­ket­ball. Nach­dem die Geset­ze für Sport­wet­ten im ver­gan­ge­nen Jahr gelo­ckert wur­den, sol­len es mitt­ler­wei­le Mil­li­ar­den sein, die ins­ge­samt in den USA auf Par­tien des enorm popu­lä­ren Bas­ket­ball-Tur­niers gewet­tet wur­den. Laut der Ame­ri­can Gaming Asso­cia­ti­on rund 8,5 Mil­li­ar­den Dol­lar. Der bis dato ille­ga­le Sport­wet­ten­markt soll bis zur Ände­rung der Geset­zes­la­ge gar ein Volu­men von rund 150 Mil­li­ar­den Dol­lar jähr­lich beses­sen haben. Sol­che Sum­men las­sen dar­auf schlie­ßen, wel­ches immenses Markt­po­ten­zi­al hier vor­liegt. Die­se Zah­len machen es daher umso erstre­bens­wer­ter, Zugang zum Markt zu erhal­ten.

Doch wel­che Mög­lich­kei­ten bestehen? Durch die Locke­rung der Regu­la­ri­en für Sport­wet­ten­an­ge­bo­te erge­ben sich für KIN­EXON wei­te­re Chan­cen und Ansät­ze, sich im US-Sport­markt wei­ter zu eta­blie­ren. Der bis­he­ri­ge Ein­satz von KIN­EXON umfasst vor allem die Leis­tungs- und Tak­tik­ana­ly­se für Spie­ler und Ver­ei­ne aus Fuß­ball, Bas­ket­ball, Hand­ball und Eis­ho­ckey. Posi­ti­ons- und Leis­tungs­da­ten wer­den wäh­rend Sport­er­eig­nis­sen und Trai­nings­ein­hei­ten erfasst und direkt an ein Ana­ly­se­tool über­mit­telt und ange­zeigt – dank Echt­zeit­mes­sung live ver­füg­bar. Und genau dar­in lie­gen die Schlüs­sel zum Sport­wet­ten­markt.

Die Schlüs­sel zum Sport­wet­ten­markt: Zwei Faktoren

Fak­tor 1 – Latenz­zeit bei Live-Wet­ten: Die Latenz beschreibt in die­sem Fall die Ver­zö­ge­rung zwi­schen dem live auf­ge­nom­me­nen Spiel und dem Erschei­nen des Bilds auf den Gerä­ten der Zuschau­er. In der Regel ist das Bild näm­lich mit eini­gen Sekun­den Ver­spä­tung zum aktu­el­len Gesche­hen auf dem Platz an den Bild­schir­men zu sehen. Gerin­ge Lat­zenz­zei­ten wir­ken sich dabei posi­tiv auf die Wahr­neh­mung des Spiels aus. Vor allem für Fans, die Wet­ten plat­zie­ren möch­ten, ist eine län­ge­re Lat­zenz­zeit jedoch von Nach­teil. Denn Live-Wet­ten sind stark von hoch­ak­tu­el­len Ereig­nis­sen abhän­gig und Wet­ter möch­ten auf die Sekun­de prä­zi­se ihre Wet­ten plat­zie­ren. Und genau hier liegt ein Vor­teil des KIN­EXON Sys­tems – die Echt­zeit. Durch die moder­ne Echt­zeit-Erfas­sung und ‑Über­tra­gung der Daten im Sport kann KIN­EXON gewähr­leis­ten, dass die Daten pas­send par­al­lel zum aktu­el­len Spiel­ge­sche­hen ver­füg­bar sind und so sekun­den­ge­nau Wet­ten plat­ziert wer­den kön­nen.

Fak­tor 2
– Neue Metri­ken, die zum Wet­ten bereit­ste­hen: Dank der ver­schie­de­nen Para­me­ter, die das KIN­EXON-Sys­tem erfasst, kön­nen zusätz­li­che Gegen­stän­de für Wet­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. So wür­de bespiel­wei­se die Mög­lich­keit bestehen, auf den Spie­ler mit dem schnells­ten Sprint, dem här­tes­ten Schuss oder dem höchs­ten Sprung zu wet­ten. Das Ergeb­nis wäre zum einen das Auf­wer­ten des sport­li­chen Ereig­nis­ses für die Zuschau­er sowie ein höhe­res Enga­ge­ment der Fans. Zum ande­ren bie­ten wei­te­re Wett­mög­lich­kei­ten eine zusätz­li­che Opti­on für wach­sen­de Einnahmen.

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(c) DFL / Getty Images / Boris Streubel
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